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Liebe, Suff und Politik - Ein Abend im Brecht`s.
Der Multimediale Bertolt Brecht Abend.
Aufführungsrechte: Suhrkamp Verlag
“”Das spannende am “Consortium” ist die große Bandbreite seiner Darsteller .. . .es stehen ein paar echte Typen auf der Bühne, die allein durch ihre physische Präsenz glänzen. . . ein wilder Abend mit Texten und Musik.” aus (Ruhr-Nachrichten Kultur Bochum)
“Das Consortium zeigt einen derben Brecht-Abend. Ein recht obszönes - pardon - Mösical ist dabei herausgekommen . . . das Personal ist markant.” aus (WAZ - Kultur Bochum)
Die kompletten Kritiken und weitere Artikel finden Sie unter Presse, Materialien zum Stück finden Sie unter Downloads
Zum Stück
Für Germanisten und Salonsozialisten ist Brecht die Ikone des dialektischen Theaters und der Goethe der Moderne. Aber der gute Bertolt war nicht nur der gute Mensch von Sezuan oder der Heilige Bert der Schlachthöfe. In ihm schlummerte auch zeitlebens ein Francois Villons und Baal der Asoziale. Denn genau diese so unbürgerliche, nicht salonfähige Seite hat seinem politischen Theater stets die nötige Wucht verliehen. DasConsortium hat sich auf eine ganz eigene Suche nach dem animalischen Brecht begeben und gefunden haben wir eine verruchte Spelunke. Das Brechts! Das Motel am Ende der Welt, in dem sich John Abraham Ahab, Rita Sysiphosita, Bobby the Butcher und weitere sinistre Gestalten ein pralles, verstörendes und gleichzeitig erhellendes Stelldichein geben. 9 Schauspieler, 3 Musiker sowie eine Kamerafrau begleiten die Zuschauer theatralisch, elektrisch und visuell auf einer kurzweiligen, skurrilen und schrägen Reise durch die Nacht mit Gedichten, Liedern und Prosa von Bertolt Brecht. Zarte Gebilde wie "wie vom ertrunkenen Mädchen" und " die Liebenden" stehen neben Gedichten und Liedern, denen das Vulgäre und Obszöne, das Sexuelle und Grobe nicht fremd ist. Wuchtiges, wie „die Ballade von den Seeräubern“ steht an der Seite von politischen Resolutionen. Menschliches begleitet vermeintlich Dogmatisches. Obszönes und Grobes steht an der Seite von Zartem und Erotischem und vermischt sich mit Politischem. Denn wie sagt schon Dario Fo, der italienische Nobelpreisträger so treffend: " Das Öbzöne am Obzönen ist nicht seine scheinbare Obzönität, sondern seine befreiende Kraft!" (Ralf Lambrecht)
Für die Unterstützung danken wir:
RWE - Companius, mit dem Herzen dabei, St.Petri Kirchengemeinde Bochum - Wiemelhausen, Biercafe Bochum.
und Freunden und Verwandten, die uns mit Rat, Kraft und Initiative unterstützten.
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